...................................................................................Nils Willers

.................................................................Schauspieler und Autor

kann lesen und schreiben, arbeitet seit 1985 als freier Theatermacher, Schauspieler, Produktionsleiter, Lichtdesigner und Autor in Berlin Kreuzberg und weltweiter Umgebung. Er gründete oder mitbegründete insgesamt 8 Theatercompagnien und wirkte in über 60 Inszenierungen mit, u.a. bei Vanilla Gorgon, Theater Thikwà , Hans Otto Theater, Theater Havarie Potsdam, Theater an der 21sten Milchstrasse und seit 2000 als Produktionsleiter, technischer Direktor und Schauspieler bei der Cie. Minako Seki. Veröffentlicht hat er als Autor das Theaterstück „Nix zu lachen“ – Ein Stück mit Musik für Menschen ab 8, erschienen bei Litag Verlag Bremen.

Ausbildung und Werdegang:

1969 -1982 Schulbesuch in Hamburg und Kiel, Abschluss: Abitur

1982 -1985 Schauspielausbildung beim Ratibortheater Berlin, Leitung: Harald Klenk und Ute Wohlgemuth

1985 -2007 Schauspieler, Theatermacher, und Autor

Film und Fernsehen:

1992 „Der Tunnel“ Regie: Ralph Netzer, Kurzfilm 16mm

1994 „Papier“ Regie: Peter Stegemann, DeutscheWelle 1995 „ORB-Club“

1999 „Zoe“ Regie: Maren-Kea Freese Film – und Fernsehakademie Berlin, Arte, WDR

2000 „Strandgut“ Regie: Maxie Strauch HFF Babelsberg

2001 Schauspieltraining: Camera Acting, die Arbeit des Schauspielers für die Kamera Coaching Company Berlin, Leitung: Norbert Ghafouri

2001 „Streit um drei" Regie: Wolfram Hundhammer, ZDF

2006 "Die befleckte Venus" Regie: Philipp Teubner,
HFF "Konrad Wolf" Rolle:Hofbankier

Theater:

1986 –1992 Theater Vanilla Gorgon Berlin

1990 –1992 Theaterhof Priessental (Co-Produktionen)

1990 -1991 Theater Thikwa

1988 Scheinbar-Variete (Comedy)

1993 - 1994 Hans Otto Theater Potsdam

1994 –1996 Theater Havarie Potsdam, Kinder –und Jugendtheater

1997 Altstadttheater Spandau

1996 –2000 Hoffmann und Willers Tourneetheater

1998 –1999 Lenzbühne Dessau

1999 Theater Karlshorst

1999 –2000 Theater An der 21sten Milchstrasse, Kinder –und Jugendtheater

2000 Bert Bredemeyer Company

2002 adapt - Picture Theatre Collision, International Site Specific Productions

2000 - 2007 Cie Minako Seki, Butohtanztheater

2003 – 2007 Berliner Compagnie

2003 – 2007 Max Gaudio Clownstheater

Als Autor veröffentlicht:

2000 „Nix zu Lachen“ - Ein Stück mit Musik ab 8, Litag Verlag Bremen



Kontakt:


eMail: nilson23@minakoseki.com

my space

www.nilsonair.com

 


 


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Gedichte


Quintessenz

Wir alle hängen mit dem Kopf nach unten
von dieser bunten bunten Welt,
wo nur die Schwerkraft uns oben am Boden hält.
Das Leben ist ein langer langer Traum,
wir baumeln dazwischen im Zwischenraum
und schauen staunend vom Erdenball
ins große unendliche Riesenall.


Es gibt viele Realitäten, verschiedene Qualitäten,
wir wohnen oft in Häusern und meistens in Städten,
wir sind auf der Suche nach dem großen Sinn,
nach der Frage des Lebens und wer ich bin,
nebenbei streben wir vergebens nach dem Hauptgewinn,
aber mit Verlaub unser Haupt ist der Kopf, also hoch das Kinn.


Im Leben geht es eben manchmal drunter und drüber,
das ist kein Wunder, denn wir hängen kopfüber.
Für die Einen ist es Ernst, für die Anderen nur ein Spiel,
im Großen und Ganzen ist der Weg das Ziel.
Wir sind zwar bloß Atom im galaktischen Strom,
aber dafür Giganten auf dem Erdtrabanten;


und deshalb gilt als Quintessenz:
Wir sind der Homo sapiens.

 

 

Zeiten messen

Zeiten messen
unermesslich
Uhren ticken
Stunden sausen
rinnen durch den Raum
Korn für Korn vergeht dein Sein
der Tag die Nacht der Tag die Nacht
wir alle stehen im Sonnenschein
wir alle stehen im Abendlicht.


Unerklärlich festgehalten
losgelassen und verformt
schauen wir die Jahreszeiten
sehen wir aller Weltenrund
wollen wissen wann wir sind
wollen wandern in Gewissheit
werfen wir Sekunden ab
häuten wir die Stundenschlange
nicht zu fassen was sie ist.


Gibt es Tage gibt es Nächte
wo wir ahnen
es zu greifen
großen Alabastertraum
hinterm Vorhang
Schatten werfen
stellen fest
die Zeiten gleichen
sich manchmal fast im Mondenlicht.