...............................................................................Martina Heim

1973 in Bensheim geboren, lebt seit 2002 in Berlin und Darmstadt. Grundlage ihrer Bewegungsform erlernte sie im 10-jährigen Kunstturnen, in dem sie 2-fache Hessenmeisterin wurde. Zusätzlich erweiterte sie ihr Spektrum mit der Kampfkunst Karate, Contact-Improvisation und dem Improvisationstheater.

1999 wandte sie sich dem japanischen Butoh-Tanz zu, den sie u. a. bei Minako Seki, Yumiko Yoshioka und Tadashi Endo erlernte und welcher heute noch die Basis ihres Tanzes ist.

Seit 2000 arbeitete sie an mehreren Tanztheaterproduktionen mit und gewann den Publikumspreis der Euro-Scene Leipzig für das beste Tanzsolo 2002.











bemoved


bemoved entwickelt seine Tanzperformances im Spannungsfeld sozial- und gesellschaftskritischer Diskussion. Themen werden auf der Basis persönlicher Identifizierung und Erfahrung gefunden, festgelegt und in ihre eigene spezielle Bewegungssprache übersetzt.
Tanz dient ihrer Philosophie nach, nicht nur der Abfolge bestimmter Choreographien, sondern basiert auf Emotionen, Imaginationen und Erinnerungen. Sie sehen keine Trennung des Tanzes vom Theater, ebenso wenig wie der Körper getrennt vom Geist angesehen werden kann. Hierin stimmen sie mit Antonin Artaud und vielen ursprünglichen Theaterformen, wie sie u. a. in den asiatischen Ländern anzutreffen sind, überein. Ihr Körper dient als Gefäß der Seele.

„Mich interessiert nicht wie Menschen sich bewegen, sondern vielmehr was sie bewegt.“ Pina Bausch

bemoved schöpft aus der reichen Palette verschiedener Tanz-, Bewegungs- und Darstellungsarten.
Ihren Tanz schreiben sie dem experimentellen, avantgardistischen Tanztheater zu. Die Zuschauer werden in eine abstrahierte, irrationale Welt entführt, welche von bizarrer Groteske bis zu meditativ-sinnlicher Ästhetik reicht.
Hierbei dient ihnen Butoh als Basis.


Das Duo

Wurde 2002 als bemoved gegründet. Jötol goes HiFi ist mitlerweilen die dritte Produktion nach Kyaa India hai?, Naxos Kulturfabrik, Frankfurt/ Main 2001 und Phosphorized Deepness, Centralstation, Darmstadt 2002. Mit Jötol goes HiFi begann die Zusammenarbeit mit pölypussi (Musik) und dadaware (Optics). Es wurde u. a. in der Brotfabrik Berlin, der Bessunger Knabenschule sowie im HoffART-Theater aufgeführt.
Die Tänzer arbeiten zudem im Minako Seki Ensemble und in dem internationalem Künstlerkollektiv I.D. B.A.N.K. in Berlin mit. Aus ihnen entstanden u. a. das Stück Tanzfondue, welches in der Tanzfabrik Berlin Premiere hatte.
Eine Zusammenarbeit des Minako Seki Ensemble´s mit der Elektro-Pop-Band Schiller - ‚Echo’ - Gewinner 2002 - erfolgt seit 2002. Auftritte fanden u. a. auf der Benefizgala ‚Kinder, Kunst, Kultur’ – Schirmherrschaft Christiane Rau – im Schloss Bellevue, Berlin 2002, statt.
Mit den Videoinstallationen von giveamorph und der Musik von Zam Johnson wurde ...ancestors. to stop to listen to.......NOW produziert , welches 2003 im RAW Tempel Berlin seine Premiere hatte.



........................................................................................kontakt