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bemoved
bemoved entwickelt seine Tanzperformances im Spannungsfeld sozial-
und gesellschaftskritischer Diskussion. Themen werden auf der Basis
persönlicher Identifizierung und Erfahrung gefunden, festgelegt und
in ihre eigene spezielle Bewegungssprache übersetzt.
Tanz dient ihrer Philosophie nach, nicht nur der Abfolge bestimmter
Choreographien, sondern basiert auf Emotionen, Imaginationen und Erinnerungen.
Sie sehen keine Trennung des Tanzes vom Theater, ebenso wenig wie
der Körper getrennt vom Geist angesehen werden kann. Hierin stimmen
sie mit Antonin Artaud und vielen ursprünglichen Theaterformen, wie
sie u. a. in den asiatischen Ländern anzutreffen sind, überein. Ihr
Körper dient als Gefäß der Seele.
„Mich interessiert nicht wie Menschen sich bewegen, sondern vielmehr
was sie bewegt.“ Pina Bausch
bemoved schöpft aus der reichen Palette verschiedener Tanz-, Bewegungs-
und Darstellungsarten.
Ihren Tanz schreiben sie dem experimentellen, avantgardistischen Tanztheater
zu. Die Zuschauer werden in eine abstrahierte, irrationale Welt entführt,
welche von bizarrer Groteske bis zu meditativ-sinnlicher Ästhetik
reicht.
Hierbei dient ihnen Butoh als Basis.
Das Duo
Wurde 2002 als bemoved gegründet. Jötol goes HiFi ist mitlerweilen
die dritte Produktion nach Kyaa India hai?, Naxos Kulturfabrik, Frankfurt/
Main 2001 und Phosphorized Deepness, Centralstation, Darmstadt 2002.
Mit Jötol goes HiFi begann die Zusammenarbeit mit pölypussi (Musik)
und dadaware (Optics). Es wurde u. a. in der Brotfabrik Berlin, der
Bessunger Knabenschule sowie im HoffART-Theater aufgeführt.
Die Tänzer arbeiten zudem im Minako Seki Ensemble und in dem internationalem
Künstlerkollektiv I.D. B.A.N.K. in Berlin mit. Aus ihnen entstanden
u. a. das Stück Tanzfondue, welches in der Tanzfabrik Berlin Premiere
hatte.
Eine Zusammenarbeit des Minako Seki Ensemble´s mit der Elektro-Pop-Band
Schiller - ‚Echo’ - Gewinner 2002 - erfolgt seit 2002. Auftritte fanden
u. a. auf der Benefizgala ‚Kinder, Kunst, Kultur’ – Schirmherrschaft
Christiane Rau – im Schloss Bellevue, Berlin 2002, statt.
Mit den Videoinstallationen von giveamorph und der Musik von Zam Johnson
wurde ...ancestors. to stop to listen to.......NOW produziert , welches
2003 im RAW Tempel Berlin seine Premiere hatte.
........................................................................................kontakt
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