.............................................................................Marion Mielke


giveam orph
fine arts

“giveamorph” benutze ich als Label für meine Arbeit mit unterschiedlichen Medien, wie Malerei, Photographie, Videoprojektionen und Raumsettings. Projektbezogen kollaboriere ich mit Künstlern aus anderen Sparten wie z.B. Tanz, Musik oder Schauspiel.

In meiner künstlerischen Arbeit dient mir die Erforschung der nonverbalen Kommunikation zwischen immaterieller Innenwelt und materieller Außenwelt als Vehikel. Der Mensch als Sender und Empfänger steht dabei im Mittelpunkt der Betrachtung.

Kunst setzt für mich das Ventil, um Transparenz zur Transzendenz zu schaffen.

give.a.morph
give.amorph
give.amor.ph
.....amor..










Curriculum vitae


Lebensstationen: München/Darmstadt/Berlin

seit `96 Freischaffende künstlerische Tätigkeit

Bereiche: Farbkonzeption und –gestaltung im privaten, geschäftlichen und kulturellen Raum, Wandmalerei, Farbthangkas, Photo/Videographie, Video-Performance/Installation

`92 -`98 Studium des Kommunikationsdesigns/FH Darmstadt

`89 -`92 Studium der Philosophie/J.-W. Goethe Uni./Ffm

Das Phänomen Licht in seiner ambivalenten Beschaffenheit ist Ausgangspunkt meiner künstlerischen Arbeit. Die Auseinandersetzung damit führte mich zunächst zur Malerei und Photographie, dann zu Lichtrauminstallationen und Liveacts und infolge dessen zu Video-Tanz-Installationen.

Licht gilt als Informationsträger durch das die menschlichen Zellen miteinander kommunizieren. Der Mensch als Bindeglied zwischen materieller und immaterieller Welt, rückte somit immer mehr ins Zentrum meiner gestalterischen Arbeit.

Bei der abstrakten Malerei interessiert mich vor allem die psycho-physische Kraft von Farbe und Struktur und deren Wechselwirkung. Ich arbeite mit inneren Bildern und suche Wege zur Freisetzung der Informationen aus dem Unterbewußtsein.

Die Photographie bzw. das Arbeiten mit Diaprojektionen bietet mir Mittel, um mich an die Unschärfe und Unfaßbarkeit von energetischen Prozessen anzunähern.

Ich experimentiere mit Settings und Live-acts, die in ihrer Flüchtigkeit für den Zeitraum der Aktion eine spezifische Energie freisetzen, als auch von der Energie der Anwesenden rückbeeinflußt werden.

Die Videographie gibt mir die Möglichkeit unterschiedliche Medien und Ausdrucksweisen miteinander zu verknüpfen, deren Verwandlung zu bewirken und mit den unterschiedlichen Dimensionen der Zeit zu spielen.

Kollaboration mit: Subuda Dadaware, Zam Johnson, Alexander Labtop, Martina Heim, André Schober, Majorie Ibaceta, Minako Seki, Nils Willers, Henriette Heinrichs, Antje Görner, Gisela Jetter, Luc Franckaert u.a..



Projektauswahl 1996 – 2004

2004 “erose”, Acryl auf Leinwand, 240 x 150cm, mobile Wandmalerei im Rahmen einer Raumgestaltung, Berlin

“just look” trueprints of a ritual, Videostillserie, 4 Tafeln, 21 x 26 cm

2003 Performance-Installation “NOW”, Video-Tanz-Livemusik, RAW-Tempel, Berlin

2003 Videoscreening für das Tanztheaterprojekt “Tanzfondue”, Tanzfabrik, Berlin

2002 “Message from my ancestors” 7 -Sekunden-Tagebuch, Tuschezeichnung auf Glas, 2,6 x 3,4 cm

2002 “i.A.”, Photographische Prints, Serie mit 12 Paaren, 20 x 30cm

2001 Ausstellung Diaprojektion “hör auf”, Galerie “Struktur”, Alsbach-Hänlein

2000 Live-act “Zwischenwelten” und Ausstellung von Diaprojektionen, Galerie Brotfabrik, Berlin

1999 Live-act “haeppchenweise”, Fleischwaren, Frankfurter Tor, Berlin

“Unerwünscht- Eine Reise wie keine andere”, Interaktive Ausstellung, Naxoshalle, Frankfurt am Main

1998 “Lightballs” Lichtzeltinstallation, Wackerfabrik, Kunstverein, Oberramstadt

1997 “me in the water.the water in me”, Photoserie, 20 x 30 cm

“Lichtkörper”, Diaprojektionen, 130 x 199 cm

1996 “Pflanzenherz”, Farbthangka, Acryl auf Leinwand, 140 x 140 cm

“Der Eremit”, Acryl auf Leinwand, 140 x 105 cm