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Minako Seki, geboren in Nagasaki. Ab 1985 tanzt sie in Tokio sie bei der Company „DanceLoveMachine", mit der sie 1986 auf Einladung des Künstlerhauses Bethanien nach Europa kommt. Sie bleibt in Berlin und mitbegründet 1987 „tatoeba Theatre Danse Grotesque", erstes japanisch deutsches Butohensemble. Seit 1996 verstärkt sie ihre Arbeit als Regisseurin und Choreographin. Zur Zeit hat sie mit ihrem Ensemble fünf aktuelle Stücke im Repertoire.
Neben Butoh baute Minako in ihren Tanz verschiedene Tanzformen wie Contact Dance, Break Dance, Capoeira, Tango etc. ein und entwickelte damit eine eigene Tanztechnik, die sie "Dancing Between" nennt.
 


Minako Seki,


geboren in Tomitsu/ Nagasaki, gehört zur dritten Generation der Butoh-Tänzer. Sie begegnet dem modernen, japanischen Theater zuerst 1983 85 beim Schauspielensemble KSEC in Nagoya/Japan. Ab 1985 tanzt sie in Tokio bei der Butoh Dance Company „DanceLoveMachine", die von Tetsuro Tamura geleitet wird und mit der sie 1986 auf Einladung des Künstlerhauses Bethanien/ Berlin auf Europatournee geht.
Sie bleibt in Berlin und gründet 1987 zusammen mit Yumiko Yoshioka und dem Deutschen Delta Ra'i „tatoeba Theatre Danse Grotesque". In „tatoeba" vereinigen sich die Butohstile von „DanceLoveMachine", deren Mitglieder unter dem großen Thema „Mensch sein“ nach neuen Formen suchten, und „Ariadone", ein reines Frauenensemble, das sich eher dem klassischen Stil zuordnete und dem Yumiko Yoshioka angehörte.
Unter dem Einfluss des deutschen Ausdruckstanzes und des neuzeitlichen Spannungsfeldes der Stadt Berlin findet „tatoeba" zu einem eigenen Stil und wird erstes japanisch deutsches Butohensemble.
Minako Seki vertieft diesen Stil, der unter anderem von den schlummernden Potentialen des Menschen geprägt ist, in über 50 Inszenierungen als Tänzerin, Choreographin und Regisseurin, die national und international aufgeführt werden. Musikalisch begleitet wird Sie weitgehend von dem Komponisten
Zam Johnson. Seit 1996 verstärkt Sie ihre Arbeit als Regisseurin und Choreographin. Dabei sucht Sie immer mehr die Auseinandersetzung in kunstübergreifenden Projekten, so z.B. choreographierte Sie die Oper "Die Endlösung" von Peter Michael Hamel und arbeitet mit dem Lichtmaler Gustav Gisiger zusammen, der leider 2002 unerwartet verstarb..
Zum Anderen entwickelt Sie eine intensive Lehrtätigkeit. Sie unterrichtet seit 1990 bei der „tanzfabrik/ Berlin", hatte von 1992 98 einen Lehrauftrag beim „teatret cantabile 2" in Dänemark und 1999 - 2002 an der „Akademie for Figurtheater/ Norwegen". Außerdem organisiert Sie eigene Schulungsprogramme. Seit Oktober 2004 gab Minako Workshops in Santiago de Chile, Berlin, Seattle, San Francisco und New York.
2000 veröffentlichte Minako die Soloperformance „noisY garden" und gewann den Preis für "Das beste Tanzsolo" beim Festival für zeitgenössisches Theater, der „euroscene" in Leipzig.
Im Mai 2001 hatte ihre Performance „EX ORIENTE LUX“ Premiere in der „tanzfabrik Berlin“. Außerdem war das weitere Solostück „Schicht” von 1999 nominiert für den Kurt-Joos-Preis 2001 der Stadt Essen und der Zeitschrift „tanzdrama".
2002 choreographierte und tanzte sie bei adapt mit „Glass Anatomies" in der Staatsbank Berlin, war Regisseurin für „Ein schöner Tag" mit Schiller beim Grand Prix Vorausscheid 2002 in Kiel, zeigte 2003 ihre Arbeit „Tanzfondue"mit ihrer Company in der „tanzfabrik Berlin" und führte mit adapt in Sapporo/Japan „The Way To The Hidden Garden“ auf.
Ein weiteres Stück, das vom Trio (mit Yuko Kaseki und Anita Barros Moreira, 2002) ab 2003 bis Sommer 2005 zum Solostück mutierte, ist "Dancing Between". Mit "Borderless Split Brain", das im April 2005 in Berlin die Uraufführung erlebte und vom Hauptstadtkulturfonds gefördert wurde und "Memories To Undressed Persons", Uraufführung März 2006 in der Neuen Nationalgalerie Berlin, sind vorläufig die neuesten Stücke von Minako und ihrer Company aus der Taufe gehoben. 2007 wurde sie als Gastprofessorin nach Giessen ans Institut für angewandte Theaterwissenschaft berufen. 2008 begann mit einer Tour nach Chile, Bolivien und Argentinien.
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Wichtigste Stationen als Tänzerin und Choreographin seit 1987:

PARCO theatre, Tokyo Theaterfestival de Singel Antwerpen, Belgien Akademie der Künste, Berlin Künstlerhaus Bethanien, Berlin: „Die Rebellion des Körpers": Erstes, großes Butoh Festival Europas MOVEMENTS, Klagenfurt Documenta IX, Kassel North Sea Festival of Contemporary Arts, Stavanger Norwegen IMMT Festival, Budapest Musikfestspiele Dresden – Danse Musique Contemporaire, Auch, Frankreich TANZSZENE, Berlin La Filature, Mulhouse, Frankreich III. Europa Bienale, Niederlausitz Musikfestival auf der Festung, Koblenz Kanonhallen, Kopenhagen Mousonturm, Frankfurt TAT, Frankfurt Kampnagel, Hamburg Butoh and Related Arts Festival, Bremen Reihe passiert im KünstlerHaus, Bremen Aurillac Festival, Frankreich – Quito Theater-Festival, Ecuador Festival al aire puro, Bogota, Kolumbien – Butoh Festival Göttingen – Norderzoon, Groningen, Niederlande – Eröffnung Spectrum XIV Villach, Österreich – Perigueux Festival Mimos, Frankreich – Sottville Festival Viva Site, Frankreich – Santiago de Chile – Aarhus Theaterfestival, Dänemark- Club ZAK, Gdansk, Polen


Dancing Between

Die tänzerische Sprache von Minako Seki

Meine innere Grundeinstellung (Grundhaltung) beim Tanzen ist Hängen statt Stehen.

Ich hänge bildlich gesehen an einem Faden, der mich auf der einen Seite mit dem Erdmittelpunkt und auf der anderen Seite durch mich hindurch mit dem Universum verbindet. Aus dieser Ausgangsposition heraus lote ich den Raum um mich herum aus. So empfange ich nun alle Schwingungen und Einflüsse, die ich an meinen Körper weitergebe. So begeistere ich mich beim Beobachten der Dynamik eines Stück Stoffes, das an einem Zweig hängt und vom Wind bewegt wird.
Meine Choreographie folgt den von mir entwickelten, intuitiven Bilderwelten und nicht (wie im klassischen europäischen Theater) einem vorgegebenen rationalen Handlungsstrang.
Die Metamorphose, die magische Transformation des „Selbst", ist für meinen Tanz ein Schlüsselbegriff. Daher ist die erste Anforderung an mich selber, mit vollster Konzentration meiner Phantasie und meinen Sinnen freien Lauf zu lassen.

Meinen Tanzstil nenne ich Dancing Between.


Das Konzept meiner choreographischen Arbeit


Eine Basis meiner Choreographie ist, daß die Tänzer bewegt werden:

Es ist faszinierend, ein Stück Stoff zu beobachten, das am Zweig von einem Baum hängt und vom Wind passiv bewegt wird.
Wenn man sich nun genügend Zeit nimmt und sehr lange den Stoff anschaut, der sich vom Wind bewegt, ändert sich die Wahrnehmung. Wird nicht vielleicht der Wind vom Stoff bewegt?
Es bedeutet, der Mensch beginnt sich Vorstellungen zu machen. Es könnte somit auch sein, daß nicht der Mensch sich bewegt, sondern bewegt wird. Genauso werde ich bewegt, werde geschoben und gezogen von..........
In Japan gibt es viele Geister, längst nicht alle sind nur böse. Die Geister sind überall. Sie sind voller Lebenskraft und in Bewegung wie der Wind. Beobachtet man die Geister aus der Ferne, betrachtet man den Raum, der sie umgibt, werden sie eins mit der Landschaft. Ist die Umgebung still wie am späten Nachmittag am Meer, wenn das Wasser und der Wind schlafen gehen wollen, so werden die Geister ebenfalls müde und ganz ruhig. Wird jedoch der Blick fokussiert auf den Geist, der z.B. in einem Baum sitzt und die Blätter bewegt, ist er plötzlich voller Energie und Leben, wo er doch im Kontext zur Landschaft ganz müde schien. Die Geister verändern sich demnach je nach Blickwinkel und Standpunkt des Betrachters. Sie durchdringen Mikro- und Makrokosmos.


Über die physikalische Existenz auf der Bühne:

Auf der Bühne lasse ich mich durch meine Imagination von den Geistern bewegen. Meine Energiequelle ist eine kleine Sonne, die sich im Zentrum meines Körpers, im Tan-Den befindet.
Durch die kleine Sonne führt ein dünner Faden, der auf der einen Seite durch den Scheitelpunkt in den Kosmos ragt, auf der anderen Seite durch die Gravitationskraft schnurgerade zum Erdmittelpunkt gezogen wird.
Diese Gravitationslinie ist Grundlage meiner Körperposition.
Alle Dinge fallen durch die Gravitation in Richtung Erdmittelpunkt. Das ist ein Naturgesetz.
Somit ist auch jeder Schritt ein Fallen, d.h. ich stehe nicht auf der Erde, sondern hänge von ihr herunter. Wir alle hängen von der Erde herab.
Andererseits hält im Kosmos ein großer Geist den Faden, an dem ich aufgehängt bin.
Der Geist kann seine Größe und seine Position ändern, je nach meiner Vorstellungskraft. Durch die Veränderung der Größe des Geistes und wie er sich bewegt, werde auch ich bewegt.


Über Logik und Irrationalität meiner Choreographie:


Meine Choreographie ist gleichzeitig logisch und irrational, d.h. alle Gefühle haben eine Körperform. Diese Form ist ebenfalls eine sehr wichtige Basis meiner Arbeit, denn jede körperliche Position ist Träger bestimmter Gefühle:
Was ist das Tempo vom Körper?
Ist das Gefühl heiß oder kalt? Was für eine Farbe hat es?
Raucht es oder ist es glasklar?
Welche Gefühle haben welchen Hintergrund?
Der Hintergrund bedeutet Landschaft.
Die Antworten dieser Fragen findet man alle im Alltag und das ist logisch.


Zur Irrationalität:

Alle Menschen haben Assoziationen, alle sehen in ihrem Alltag unbewußt ganz viele Bilder vor ihrem geistigen Auge. Nur viele Menschen merken es gar nicht, wie die Bilder in ihrer rechten Gehirnhälfte entstehen, vorbeiziehen und wieder verschwinden wie das Meer bei Ebbe.
Die irrationalen Bilder, Assoziationen und Imaginationen der rechten Gehirnhälfte setze ich in Bewegung um, indem ich sie mit den logisch schlüssigen Körperformen des Alltags zusammenführe und verbinde. So entsteht meine Choreographie.
Die Choreographie, die ich auf der Bühne zeige, hat natürlich Zuschauer. Jeder Zuschauer hat wieder seine eigene Assoziationswelt und um jeden in seiner eigenen Bilderwelt anzusprechen, biete ich mehrere Möglichkeiten an, erkläre jedoch nicht durch meine Körperformen der Alltagssprache, sondern führe den Zuschauer in ein Labyrinth von Assoziationsfeldern.
Die Bewegung des Körpers ist sehr abstrakt. Deshalb ist es ganz wichtig, die Sensationen des Körpers beim Namen zu nennen, z.B. ist der Körper:
Ein Wassersack, in dem Knochen schwimmen;
eine Peitsche;
ein Feuersturm in einem Rohr;
ein Segel unter Wind;
Mückenlarven;
eine Digitaluhr etc..



Die Technik der Bewegung:

Der Körper hat Punkte:

Der Körper hat unendlich viele kleine Punkte. Von jedem dieser Punkte aus kann man gezogen, gedrückt, gepustet oder geschoben werden.

Der Körper ist eine Linie:

Im Körper gibt es unendlich viele Linien, doch zunächst muß der Tänzer das Fundament kennenlernen, die Kreuzung zwischen Horizont und der Linie, die den Körper vertikal in der Mitte teilt.

Der Körper ist eine Welle:


Grundsätzlich muß der Tänzer wissen, wo er sich befindet. Er muß wissen, daß er hier ist und nicht dort. Er muß da sein. Nimmt man ein Stück Stoff, der an zwei Stellen aufgehängt ist, und beult ihn an einem Punkt aus, so kommt er, läßt man ihn wieder frei zum Hängen kommen, zu seinem Ausgangspunkt zurück und der ganze Stoff reagiert in einer Welle. Genauso verhält sich der menschliche Körper.
Der Körper ist eine Acht.
Der Körper ist ein Kreis.
Wird ein Ball hoch im Bogen geworfen, so bleibt er an seiner höchsten Stelle für einen kurzen Moment in der Luft unbeweglich stehen. Diese Dynamik erfährt der Körper auch in der Acht und im Kreis.

Will man einen Ball weit werfen oder einen Pfeil abschießen, so bewegt man zunächst seinen Körper in die entgegengesetzte Richtung, in der das Ziel liegt.

In allen Bewegungen muß man einen Widerstand zwischen Ferse und Boden spüren.

Verbindung zwischen Tanztechnik und körperlicher Sensation:

In jeder Sekunde des Lebens zeigen Menschen in ihrer Alltagsbewegung Körperform und Gefühle. Deshalb will ich auf der Bühne die Tanztechnik mit körperlichen Sensationen verbinden:
In eine heiße chinesische Pfanne fällt ein Wassertropfen hinein, der sich sofort zu einer Kugel formt und sehr schnell am äußersten Rand in großen Kreisen sich zu drehen beginnt. In rasender Drehung bewegt sich die Wasserkugel mehr und mehr zur Mitte des Woks und wird am Ende im Zentrum der Pfanne wie von einem schwarzen Loch urplötzlich verschluckt.



Cosmos


Ich sehe viele Punkte, die einen Kreis bilden. Diese Punkte sind Räume, Gefühle, Erinnerungen, Bilder und Imaginationen.
Zwischen diesen Punkten existieren weitere Punkte, unendlich.
Mit meinem Tanz will ich genau die Momente zwischen diesen Punkten finden. Dies eröffnet mir für meinen Tanz unendlich viele Möglichkeiten.

Tanz

Wenn sich in dir ein hungriger Parasit mit seinem gierigen Schmatzen bemerkbar macht, der von deinen Erinnerungen lebt, so gib ihm auch deinen Körper zu essen, bis er immer größer werdend bald alles von dir verschlungen hat. Dann lass' ihn tanzen. Das ist alles.

Produktionsübersicht Minako Seki

1985 "KIBUNTEKI",
Tokyo
Regie: Tetsuro Tamura, Choreographie: Tetsuro Tamura, Anzu Furukawa, Musik: Osamu Goto, Tanz: Tetsuro Tamura, Anzu Furukawa, Minako Seki, Kisako Nakayama, Mori Arice

1986 "Dr. Nothink", Tokyo
Regie u. Choreographie: Tetsuro Tamura, Tanz: Tetsuro Tamura, Minako Seki, Kisako Hagiwara, Yumiko Nantoka, Delta Ra'i, Jutta Hell, Dieter Baumann

1987 "Von hinter der Mauer", Tokyo, Berlin
Regie u. Choreographie: Tetsuro Tamura, Tanz: Minako Seki, Delta Ra'i später Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Delta Ra'i

1988 "TOR/TOD/KAISER/HEXE"
, Schloßtheater Moers
Regie: Rupert J. Seidel, Choreographie: Minako Seki, Yumiko Yoshioka

"Tanz & Lesung", Berlin
Regie, Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Delta Ra'i in Zusammenarbeit mit Schloßtheater Moers, Sezession Bochum

"Kyobu to sogu Begegnung im verrückten Tanz", Berlin
Regie, Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Delta Ra'i

"Die letzte HochZeit" , Berlin
Regie u. Choreographie: Minako Seki, Tanz: Schüler von tatoeba TDG

1989 "Hidamari Sunday in Life", Berlin, Tokyo
Regie u. Choreographie: Anzu Furukawa und tatoeba TDG, Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Delta Ra'i, Henriette Heinrichs

"Park Zeit"
, Parkhaus KDW, Berlin
Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Moko, Delta Ra'i

"Jump cut"
, Internationales New Jazz Festival, Moers
Musik: Elliot Sharp, Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka

"The Detective from China"
, Parco Theatre, Tokyo, Berlin
Regie, Choreographie u. Tanz: Anzu Furukawa, Tanz: Minako Seki, YumikoYoshioka, Delta Ra'i, Ari Tenhula, Arja Raatikainen, Bernd Ka, GregorWeber, Chokuichi Nakayama, Imre Thormann, Kisako Hagiwara, Kim Itoh, Lilo Stahl, Makiko Sano, Takako Urushibara, Tiina Helistan, Wolfgang Graf

"Frauen und Politik"
, Landeshaus, Kiel
Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Delta Ra'i

1989 "Rent a body The last Night of Ballhaus", Berlin
Regie u. Choreographie: Anzu Furukawa, Musik: Dudu Tucci, Tanz und Choreographie: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Kim Itoh, Kisako Hagiwara Chokuichi Nakayama, Tanz: 52 TänzerInnen

"T. for Three"
, Berlin, Tokyo
Choreographie, Regie u. Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Delta Ra'i

"All Moonshine"
, Berlin, Tokyo
Regie, Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka

1990 "Night an a bare Mountain", Berlin
Regie u. Choreographie: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Tanz: Delta Ra'i und Schüler von tatoeba TDG

"Hana mo Dango mo A Micro Love" , Berlin, Tokyo
Regie u. Choreographie: Akaji Maro, Musik: Dudu Tucci, Tanz: Yumiko Yoshioka, Delta Ra'i, Jürgen Lindner, Shanti Oyarzabal, Susi Schiffman künstlerische Mitarbeit: Minako Seki, Raimund Driesen

1991 "Ju ni Hitoe Die zwölf Kimonos" ,Berlin, Tokyo
Choreographie u. Regie: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Delta Ra'i Komposition und Livemusik: Zam Johnson, Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Sayoko Onishi

"The Last Dinner" (Projektvorschau), Berlin
Regie: Minako Seki, Komposition u. Livemusik: Zam Johnson, Choreographie: Minako Seki, Raimund Driesen, Yumiko Yoshioka, Susi Schiffmann, Tanz: Schüler von tatoeba TDG 1992

"The Last Dinner"
, Berlin
Regie: Minako Seki, Komposition u. Livemusik: Martin Karl Wagner, Zam Johnson, Choreographie: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Kim Itoh, Tanz: 12 TänzerInnen (u.a. Yumiko Yoshioka, Kim Itoh)

"Requiem" für Tetsuro Tamura, Berlin
Idee, Choreographie u. Tanz: Minako Seki

1993 "Solo", Akademie Schloß Solitude, Stuttgart
Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Musik: Florian Mutschler, Peter Veale

"Ju ni Hitoe oder die Entdeckung der Seele", ButohTanz Film
Regie u. Produktion: Jutta Ohlenberg, Rolf Müller, Filmmusik Komposition: Martin Karl Wagner, Zam Johnson, Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Tanz: Sayoko Onishi

1993 "eclipse", Berlin
Regie, Bühnenraum u. Malerei: Raimund Driesen Musikkomposition u. Live Realisation: Martin Karl Wagner, Zam Johnson Tanz u. Choreographie: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Kim Itoh

1994 "Akazu no ma das verbotene Zimmer", Lübeck
Regie: Raimund Driesen, Tanz u.Choreographie: Minako Seki, Komposition: Martin Karl Wagner

"tenj o der versunkene Garten"
, Schloßpark Eutin
Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Installation: Raimund Driesen, Musikkomposition u. Live Realisation: Martin Karl Wagner

"Andere Kleider", Neumünster
Inszenierung u. Choreographie: Minako Seki, Musik: Martin Karl Wagner Tanz: Mitschiko Tsubaki, Yumiko Yoshioka, Delta Ra'i, Makiko Tominaga, u. Models

1995 "Koordinatenrauschen 12, 49 m. ü. NN."
, Künstlerhaus am Deich, Bremen
Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Installation: Raimund Driesen, Musikkomposition u. Live Realisation: Martin Karl Wagner

"Kluft" ,Festspielhaus Hellerau, Dresden
Regie u. Choreographie: Minako Seki, Raimund Driesen, Musikkompositionen: Martin Karl Wagner, Zam Johnson, Tanz: Projektteilnehmer

"Art i schock" ,Schloß Pillnitz, Dresden
Regie u. Choreographie: Minako Seki, Tanz: Minako Seki, Mitschiko Tsubaki, Delta Ra'i, SchülerInnen der Palucca Schule

"Wandelgrat" , III. Europa Biennale Niederlausitz
Konzept u. Erdskulptur: Raimund Driesen, Realisierung: Raimund Driesen Feridun Zaimoglu, Tanz u. Choreographie: Minako Seki

"gap's faces" , Berlin
Regie u. Choreographie: Kinya Tsuruyama, Tanz: Minako Seki, Yumiko Yoshioka, Musikkomposition u. Live Realisation: Zam Johnson, Florian Mutschler

1996 „Die Endlösung", auf der Festung, Koblenz.
Musikkomposition für die Oper: Peter Hamel Regie: Nullo Facchini, Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Schauspiel u. Tanz: theatret cantabile 2.

"Medea" , Bühnen der Stadt Kiel
Regie: Emmanuel Bohn, Choreographische Mitarbeit u. Schauspiel/Tanz: Minako Seki, Schauspieler: Ensemble der Bühnen der Stadt Kiel

1996 „Homosapiens"
, Cantabile 2 Denmark
Regie u. Choreographie: Minako Seki, Tanz: School of Stage Art.

1997 „Pentothal"
, Kanonhallen Kopenhagen
Regie: Nullo Facchini von Cantabile 2, Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Tanz: Joost von den Berg, Kristian Ingemason, Line Svendsen, Lars Knutsson.

1997 „Equinox Terminal
, die letzte Reise"
, Frankfurt/M
Regie u. Choreographie: Minako Seki. Musik u. Live Realisation: Seppl und Jan Tanz u. Aktion: antagon Theater.

1998 „Osmotic Cosmos"
, Cantabile 2 Denmark Co-Produktion mit Nationaltheaterschule Kopenhagen
Regie u. Choreographie: Minako Seki. Tanz: School of Stage Art.

1999 „Human Form"
, antagon Theater, Frankfurt am Main.
Regie u. Choreographie: Minako Seki. Regieassistent:: Ulla Katcher, Musikkomposition u. Realisation: Zam Johnson. Lichtdesign: Uwe Renken Tanz: Minako Seki, Lars Knutsen, Thea Vibel und Christof Gräter, Helene Kvint, Bernhard Bub.

1999 „Imagine I"
, Bremen
Choreographie u. Tanz: Minako Seki Lichtmalerei u. Projektion: Gustav Gisiger. Musikkomposition u. Realisation: Zam Johnson Lichtdesign: Uwe Renken

1999 „Schicht"
, Bremen
Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Bühnenbild: Raimund Driesen, Musikkomposition u. Live Realisation: Martin Karl Wagner u. Zam Johnson. Lichtmalerei, Projektion: Gustav Gisiger.

2000 „noisY garden“
, Darmstadt
Choreographie u. Tanz: Minako Seki Musikkomposition: Zam Johnson

2000 „Hommage an Rio Reiser"
,
Musik: Zam Johnson, Preis für das beste Tanzsolo auf der euroscene Leipzig

2001 „EX ORIENTE LUX"
, Berlin Tanzfabrik,
Musik: Zam Johnson, Choreographie u. Tanz: Minako Seki, Tanz: Inga Schrader Diaprojektion und Lichtskulptur: Gustav Gisiger, Licht und Bühne: Nils Willers

2001 „noisY garden"
, Neufassung, Berlin, Dock 11
Dock 11 mit Zam Johnson: Musik und Nils Willers: Lichtdesign

2002 „glass anatomies"
, Staatsbank Berlin,
Produktion mit adapt Regie: Sten Rudstrom, Choreographie: Minako Seki, Musik: Zam Johnson mit Nils Willers (Schauspiel), Minako Seki, Shinichi Koga, Yuko Kaseki, Yael Karavan (Tanz)

2002 „Dancing Between"
, Berlin Tanzfabrik,
Regie: Minako Seki, Musik: Zam Johnson, mit Yuko Kaseki, Minako Seki, Anita Barros Moreira (Tanz)

2003 „Tanzfondue“
, Berlin Tanzfabrik,
Regie: Minako Seki Musik: Zam Johnson, Videoprojektion: Marion Mielke, Subuddha mit Minako Seki, Anita Barros Moreira, Marjorie Chau, Pamela Aravena, Andre Schober, Martina Heim, James Melvin Cheney, Henrik Andersen, Nils Willers

„The Way To The Hidden Garden“
, Sapporo Art Park/ Japan,
Produktion mit adapt Regie: Yael Karavan mit Minako Seki, Shinichi Koga, Yuko Kaseki, Yael Karavan, Tadashi Endo (Tanz)

2003-2004 „Dancing Between Solo"
, Dortmund, Fletch Bizzle,
Regie und Tanz: Minako Seki, Musik: Zam Johnson.

2004 "Zoom In", Berlin, Club der polnischen Versager, RAW Tempel, Darmstatdt, Ex-Feld, Improvisationsreihe

2005 "Borderless Split Brain", Berlin Werkstatt der Kulturen, Ballhaus Naunynstr. mit Minako Seki (Tanz und Regie), Jasmine Morand, Martina Heim , Andre M. Schober, Alexander Sieber, Jiska Morgenthal, sowie Zam Johnson (Musik und Komposition), Mido Kawamura (Kostümbild), Henrik Ahr (Bühnenbild), Uwe Renken (Lichtdesign), Wulf Jahn (Technik), Nils Willers (Produktionsleitung)

2006 "Memories To Undressed Persons",
-Butoh Strip Performance-
Neue Nationalgalerie Berlin, mit Minako Seki - Tanz und Regie, Anushiye Yarnell, Marjorie Chau, Rosa Prodromou, Anita Barros -Tanz, Zam Johnson - Musik und Komposition, Mido Kawamura - Kostümdesign, Keiko Ikeuchi - Videoinstallation und Projektionsdesign, Nils Willers - Lichtdesign und Produktion

21.+22.07.2007 "
Modulationen"
Tanzfabrik Berlin
Butoh Lecture Performance mit Mikel Uflik, Sarane Lecompte, Teresa Carlos und Minako Sek

2008 "The Undercover Elephant"

Santiago de Chile. mit Willem Schulz (Musik), Elias Cohen (Physical Theatre, Nils Willers (Schauspiel und Lichtdesign), Kostüme: Mido Kawamura